OWM Pressemitteilungen https://www.owm.de/ Pressemitteilungen aus der Organisation Werbungtreibende im Markenverband de OWM Pressemitteilungen https://www.owm.de/fileadmin/templates/img/logo_rss.gif https://www.owm.de/ 170 83 Pressemitteilungen aus der Organisation Werbungtreibende im Markenverband TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 08 Jan 2019 15:12:34 +0100 Christine Diener neue Leiterin Digital bei der OWM https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1761&cHash=be1e49fe7587881c0d692013f7928748 Christine Diener ist seit Dezember 2018 Leiterin Digital bei der Organisation...

Christine Diener ist seit Dezember 2018 Leiterin Digital bei der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM). Sie verantwortet in dieser Position die Bereiche Digital Marketing und Media sowie Zukunftsthemen der Marketingkommunikation.

Die Diplom-Kauffrau verfügt über 13 Jahre Digitalexpertise und war nach Stationen bei Tradedoubler und Sky Deutschland zuletzt Head of Marketing and Growth bei Handelsblatt Global. Sie verfügt damit über die ideale Qualifikation, um die Arbeit der OWM im digitalen Marketing voranzutreiben. Christine Diener berichtet direkt an den Geschäftsführer Joachim Schütz. Sie folgt auf Jenny Görlich, die den Verband zum Jahreswechsel verlassen hat, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

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Pressemitteilungen Tue, 08 Jan 2019 15:12:34 +0100
OWM und BVDW kritisieren irreführende Branchen-Reports zu Brand Safety https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1747&cHash=4ad68b3fe8e2f2a43a88b9e5105b2ac9 Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) und der Bundesverband Digitale Wirtschaft... Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. kritisieren die Veröffentlichungen von irreführenden Branchen-Reports, deren ausschließlicher Zweck Abverkauf und Marketing sind. Dadurch kursieren in Öffentlichkeit und Medien Marktdaten zu Brand Safety, deren Gültigkeit die Verbände in Frage stellen.

Im September 2018 haben die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) und die Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im BVDW ein gemeinschaftliches Whitepaper zum Thema „Brand Safety“ veröffentlicht. Darin wurde erstmalig eine marktübergreifende, differenzierende Definition von Brand Safety erarbeitet. Fokus lag auf der Definition des Begriffs „Brand Safety“, der sich in die Teildisziplinen „Legal Safety“ (zwingende Einhaltung rechtlicher Grundlagen während der Werbeauslieferung) und „Brand Suitability“ (markenspezifische Anforderungen) gliedert.

Dennoch wurden nach Erscheinen des Papiers mehrere Branchen-Reports durch einzelne Unternehmen veröffentlicht, die sich dem Thema Brand Safety nur widmen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, aber undifferenzierte und irreführende Zahlen kommunizieren. Es wurden nationale Marktzahlen zu Brand Safety errechnet, obwohl jedes Unternehmen ganz unterschiedliche Markenanforderungen (Brand Suitability) hat. Die Errechnung einer solchen Marktzahl ist daher wissenschaftlich nicht tragbar und unseriös. 

„Werbungtreibende brauchen weder Beschwichtigung noch Aufruhr, sondern vertrauenswürdige und korrekte Benchmarks. Wir erwarten, dass sich jede Studie an den gemeinsamen definitorischen Standards von OWM und BVDW für Brand Safety orientiert“, so Uwe Storch, stellvertretender Vorsitzender der OWM.

Die OWM und der BVDW fordern mehr Verantwortungsbewusstsein

OWM und BVDW stehen daher erneut zusammen, um mit Unterstützung der Fokusgruppe DMQ, des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW und des Fachkreises Online-Mediaagenturen (FOMA) im BVDW für Aufklärung hinsichtlich dieser Reports zu sorgen. Alle Parteien stellen klar, dass ein übergeordneter, unternehmensübergreifender Prozentwert für Brand Safety nicht gebildet werden kann, da verschiedene Unternehmen unterschiedliche markenspezifischen Ansprüche (Brand Suitability) haben.

Einzig für die Teildisziplin „Legal Safety“ lassen sich laut OWM und BVDW allgemeingültige, marktübergreifende Zahlen erheben, da es sich hier um klar definierte rechtliche Vorgaben auf Basis des geltenden Gesetzes handelt. „Die Tatsache, dass sich Brand Safety in diese zwei Teildisziplinen gliedert und damit differenziert betrachtet werden muss, wird in den jüngst erschienenen Branchen-Reports nicht berücksichtigt. Man vergleicht hier Äpfel mit Birnen“, sagt Franziska Gerit John (Adex), Stellvertretende Vorsitzende der Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW.

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Pressemitteilungen Mon, 17 Dec 2018 08:55:04 +0100
OWM Fachtagung 2018: Technologien & Daten – Game Changer fürs Marketing https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1737&cHash=8c89e461d0285407bced1b1a1aca523e Sprachassistenten, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality oder Blockchain – eine Vielzahl neuer... Sprachassistenten, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality oder Blockchain – eine Vielzahl neuer Technologien verändert das Marketing nachhaltig. Daten sind längst zum Treibstoff der digitalen Wirtschaft geworden, nicht nur im Marketing. Unter dem Motto „Marketing powered by Data & Technology – what’s up, what’s next“ diskutierten die rund 350 Teilnehmer der OWM Fachtagung Gegenwart, Zukunft und Verantwortung des digitalen Marketings. „Die aktuellen Technologietrends bieten enorme Chancen für Unternehmen und ihr Marketing, auch wenn sich deren zukünftiges Potential oft nur erahnen lässt“, so die OWM-Vorsitzende Tina Beuchler in ihrer Eröffnungsrede. Sie warnt: „Allerdings gerät im Zuge des digitalen Hypes leicht der Mensch aus dem Fokus. Doch ohne seine Akzeptanz wird keine der neuen Technologien Erfolg haben können.“ Dass sie hier ein Spagat machen müssen, wissen auch die OWM-Mitgliedsunternehmen: 87% sind der Ansicht, dass die aktuellen Tech Trends das Marketing teilweise oder vollständig auf den Kopf stellen, so das Ergebnis der aktuellen OWM-Mitgliederumfrage im Oktober 2018. Gleichzeitig bestätigen 97% die Wichtigkeit von Consumer Centricity im Marketing ihres Unternehmens. „Einen wichtigen Beitrag, um beides zugunsten wirkungsvollerer Werbung zusammenzubringen, leisten nutzerfreundlich eingesetzte und qualitativ hochwertige Daten. Allerdings zeigen die Ergebnisse unserer Herbstumfrage, dass deren Qualität noch ausbaufähig ist. Während nur 14 % der Befragten ihre Qualitätsansprüche als eher erfüllt sehen, können 54% dies nur teilweise bestätigen“, ergänzt Beuchler. Welche Tech Trends die Game Changer fürs Marketing sind, wie datengetriebene Consumer Centricity den Marketingerfolg treiben kann und warum eine digitale Ethik unverzichtbar ist, zeigten hochkarätige Speaker aus verschiedenen Branchen am 21. November 2018 auf der OWM Fachtagung in Berlin. Philipp Westermeyer, Gründer Online Marketing Rockstars: „Zuora, Hubspot oder die Adobe Marketing Cloud? Das sind die großen Namen im Marketing heutzutage. Auf der anderen Seite kann keine Software die Anforderungen der Aufmerksamkeitsökonomie erfüllen. Aufmerksamkeit bekommt man ganz anders.“ Franz-Olaf Kallerhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung Procter&Gamble DACH: „Es geht darum, den disruptiven Wandel zu gestalten, um messbare Wirkung einzukaufen.“ Philipp Markmann, Chief Marketing Officer L’Oréal Deutschland: “Die Beauty Industrie hat sich in den letzten drei Jahren mehr verändert als in den 30 Jahren davor. Unsere Ambition innerhalb dieser Transformation ist es, die #1 Beauty Tech Company weltweit zu sein und dank der konsequenten Fokussierung auf die Konsumenten große Marken noch stärker zu machen und neue Marken mit neuen Modellen zu etablieren.“ Nicolai Andersen, Vorstand D21 und Chief Innovation Officer Deloitte: „Die Digitalisierung hat zu massiven Veränderungen unseres täglichen Lebens geführt. Die Geschwindigkeit dieser Veränderungen wird sich in der näheren Zukunft eher noch beschleunigen und damit Chancen für die Gesellschaft eröffnen – aber auch Risiken. Diese Entwicklung führt möglicherweise zu der Notwendigkeit einer Neubewertung ethischer Fragen – mit Sicherheit aber zu einer Neubewertung des Begriffes unternehmerische Verantwortung.“ Martin Wild, Chief Innovation Officer MediaMarktSaturn: „Marken, die ihren Kunden in der digitalen Welt zur Seite stehen wollen, müssen in allen Bereichen und an allen Touchpoints auf Innovation setzen. Deshalb testen wir in allen Unternehmensbereichen neue Technologien und probieren sie frühzeitig gemeinsam mit unseren Kunden aus.“ Die OWM Fachtagung 2019 findet am 12. und 13. November 2019 in Berlin statt.]]> Pressemitteilungen Tue, 20 Nov 2018 17:21:56 +0100 OWM-Umfrage 2018: Werbeausgaben unter Druck / Marketing-Technologien auf dem Vormarsch https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1736&cHash=3a17a254055371125624ca7991667cdc Wie bereits in den Vorjahren blicken die werbenden Unternehmen optimistisch in ihre wirtschaftliche... Wie bereits in den Vorjahren blicken die werbenden Unternehmen optimistisch in ihre wirtschaftliche Zukunft. Sie erwarten höhere Umsätze und Erträge, allerdings zeigen sie bei den Werbeausgaben mehr Zurückhaltung. Große Herausforderungen sehen die Werbungtreibenden wie auch in den Jahren zuvor in den Nachweisen von Leistung sowie Werbewirkung und in der Transparenz. Der Blick der Werbetreibenden auf die eigene Entwicklung für das kommende Jahr ist von Optimismus gekennzeichnet. Dies geht aus der aktuellen Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) hervor, die im Oktober unter den Mitgliedsunternehmen durchgeführt und am 21. November auf der OWM-Fachtagung durch die Vorsitzende Tina Beuchler präsentiert wurde. Mehr als die Hälfte der Befragten (56%) rechnet mit einer Erhöhung der Umsätze, 38% rechnet mit gleichbleibenden Umsätzen, 6% gehen jedoch von abnehmenden Umsätzen aus. Bei der Ertragslage weicht das Bild etwas ab. Hier rechnen nur 42% mit steigenden Erträgen, knapp die Hälfte (48%) stellt sich auf gleichbleibende Ergebnisse ein. Jeder Zehnte geht von sinkenden Erträgen aus. Werbeausgaben unter Druck Für das laufende Jahr zeigt sich bei den Werbeausgaben ein durchwachsenes Bild: jeweils rund ein Viertel haben ihre Budgets gesenkt (26%) beziehungsweise erhöht (24%), die Hälfte hat mit gleichbleibendem Niveau gearbeitet. Die Prognose für 2019 kommt dem laufenden Jahr sehr nahe: während 27% mit sinkende Budgets rechnen, 22% stellen sich auf steigende Ausgaben ein (Vorjahresvergleich: 46%). Damit planen erstmals deutlich weniger Werbungtreibende mit Budgeterhöhungen für das kommende Jahr als in den vergangenen Jahren. OWM-Geschäftsführer Joachim Schütz sieht die Zurückhaltung bei der Budgetplanung vor allem in Korrelation mit den aktuellen konjunkturellen Aussichten: „Trotz der eigenen positiven Entwicklung zeigen die konjunkturellen Dellen Auswirkungen auf die Werbeinvestments der OWM-Mitglieder. Bei den Werbeausgaben wird der Rotstift in Zeiten wirtschaftlicher Eintrübung gern als erstes angesetzt.“ Aussichten im Mediamix gemischt Der Blick auf die klassischen Gattungen im Mediamix zeigt divergierende Tendenzen: Während die Sponsoring-Ausgaben stabil bleiben (Budgetsteigerungen und Budgetsenkungen je bei 13% der Befragten geplant), dürften Out of Home (Steigerung: 14%, Senkung: 3%) und Radio (Steigerung: 20%, Senkung: 13%) leicht wachsen. Print muss in der Summe weiterhin mit deutlichen Budgetsenkunken rechnen (Steigerung: 9%, Senkung: 54%), auch TV (Steigerung: 16%, Senkung: 35%) gerät unter Druck. Bei den digitalen Kanälen sind insbesondere bei Mobile Video (Steigerung: 78%, Senkung: 9%) und Online Video (Steigerung: 69%, Senkung: 9%) steigende Invests geplant, auch Mobile Display (Steigerung: 40%, Senkung: 23%) wächst weiter, bei Online Display (Steigerung: 18%, Senkung: 32%) ist analog dem Vorjahr eine Sättigung zu erkennen. Ähnlich deutlich fallen die geplanten Budgeterhöhungen bei Search (Steigerung: 47%, Senkung: 0%), Social (Steigerung: 59%, Senkung: 6%) sowie im neu erhobenen Bereich Influencer Marketing (Steigerung: 60%, Senkung: 10%) aus. Neue Werbeformen auf dem Vormarsch Auch bei den neuen meist digitalen Werbeformen ist einiges in Bewegung: Den mit 92% mit Abstand größten Bedeutungszuwachs attestieren die Befragten Adressable TV. Ebenfalls als sehr hoch in den nächsten zwei Jahren wird die Bedeutungszunahme von Video (70%), Digital Out-of-Home (68%), Location Based Marketing (66%) und Digital Audio (62%) eingeschätzt. Die OWM-Vorsitzende Tina Beuchler zeigt sich erfreut über diese Entwicklung: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Werbungtreibenden offen für neue Werbeformen sind und zugunsten eines zukunftsfähiges Marketings bereit sind zu pilotieren.“ Marketing-Technologien immer bedeutender Verschiedene neue Technologien stellen derzeit im Marketing einiges auf den Kopf. Die mit Abstand größte Bedeutung schreiben die befragten OWM-Mitglieder Programmatic Buying (79%), Sprachassistenten (76%) sowie künstlicher Intelligenz (69%) zu. Letztere sind bereits bei mindestens einem Drittel im Einsatz, Programmatic Buying sogar bei mehr als 90%. Aber auch Visual Search, Augmented Reality und Blockchain werden als wichtige Zukunftstechnologien eingeordnet. Tina Beuchler: „Bei allen neuen Marketing-Technologien kommen datengetriebene Ansätze zum Einsatz. Deren Effizienzgewinn bleibt allerdings bislang ernüchternd. Mehr als die Hälfte (58%) der Befragten ist nur teilweise zufrieden.“ Und weiter: „Nicht viel besser sieht es beim Thema Datenqualität aus. Auch hier zeigt sich, dass noch vieles im Argen ist. Nur wenige OWM-Mitglieder sind mit der Datenqualität ihrer Kampagnen zufrieden (eher zufrieden: 14%, zufrieden: 0%). Ein Thema, das uns 2019 beschäftigen wird!“

Den Menschen in den Fokus

Gleichzeitig sehen die befragten die Notwendigkeit einer stärkeren Orientierung auf den Menschen: 97% der Befragten ist die Consumer Centricity im Marketing ihres Unternehmens wichtig und mehr als die Hälfte (58%) glaubt, dass die Orientierung auf den Menschen im Zuge der Technologisierung zumindest teilweise aus dem Fokus geraten ist. Die befragten OWM-Mitglieder sind sich außerdem einig, dass eine digitale Gesellschaft Leitplanken in Form einer digitalen Ethik benötigt. Gleichzeitig sehen sie sich selbst in der Verantwortung und stimmen zu 100% zu, dass Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung tragen.]]>
Pressemitteilungen Tue, 20 Nov 2018 17:13:25 +0100
OWM und OMG fordern die Rückkehr zur heftbezogenen Auflage https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1730&cHash=8e311277b0037133487c3a59ee10d1d3 Frankfurt, 30. Oktober 2018. Die vier großen Printtitel Focus, Stern, Spiegel und Zeit haben... Frankfurt, 30. Oktober 2018. Die vier großen Printtitel Focus, Stern, Spiegel und Zeit haben zeitnah bei der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) die Teilnahme am Heftmeldeverfahren zum Jahresende gekündigt. Das bedeutet, dass für diese Titel ab 2019 keine heftbezogenen Auflagen mehr ausgewiesen werden. Zur Begründung wurde unter anderem angeführt, dass die heftbezogenen Auflagen im Anzeigenmarketing keine große Rolle spielen und die Daten andererseits zu negativer Berichterstattung in der Fachpresse führen würden. Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) und die Organisation der Mediaagenturen (OMG) fordern die betroffenen Verlage Burda, Gruner + Jahr, Spiegel und Zeit auf, ihre Kündigungen umgehend rückgängig zu machen und dem Werbemarkt auch künftig diese überaus relevanten Planungsdaten zur Verfügung zu stellen.

Joachim Schütz, Geschäftsführer OWM: „Die Prüfung der von den Verlagen gemeldeten Auflagen durch die IVW als unabhängige Prüfinstanz ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Markt. Planung und Einkauf erfolgen im Anzeigenmarkt nach garantieren und geprüften Auflagen, die daher nach wie vor ein wichtiges Kriterium für die Titelselektion darstellen. Ein Rückzug der Verlage aus dieser unabhängigen Auflagenprüfung führt zu Intransparenz und ist für die werbenden Unternehmen nicht hinnehmbar. Die betroffenen Verlage schneiden sich ins eigene Fleisch.“

Klaus-Peter Schulz, Geschäftsführer OMG: „Der Entschluss, aus dem Meldeverfahren für Heftauflagen auszuscheiden, könnte die Gattung Print nachhaltig beschädigen. Besonders bedauerlich ist, dass sich gerade journalistisch hochwertige Titel damit in einen klaren Wettbewerbsnachteil begeben. Heftbezogene Auflagen zählen zu den wichtigsten Leistungsnachweisen und Steuerungsparametern in der Printplanung und vor allem im -einkauf. In Zeiten, da Werbung immer präziser und granularer ausgesteuert und adressiert wird, bedeutet dies eine Kehrtwende gegen die aktuelle Marktentwicklung. Statt den Marktkonsens über deren Ausweisung einseitig aufzukündigen, wäre es zielführender, konstruktiv in die Diskussion über die Vergleichbarkeit von Leistungsdaten aus verschiedenen Gattungen einzusteigen.“

Über die OWM (www.owm.de)

Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) ist der Verband der werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland. Mehr als 100 führende Unternehmen aus der Konsumgüter- und Automobilindustrie, der Finanz- und Versicherungswirtschaft, dem Handel sowie der Telekommunikationsbranche haben sich in der OWM zusammengeschlossen. Die OWM vertritt die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen in relevanten Bereichen der Marketingkommunikation gegenüber Medien, Agenturen und der Politik. Die OWM-Mitgliedsunternehmen repräsentieren ein jährliches Werbevolumen von mehr als 8,5 Milliarden Euro.

Über die OMG (www.omg-mediaagenturen.de)

OMG ist der Verband der Mediaagenturen in Deutschland. Ziel ist es, die Aufgaben und Herausforderungen der Mitglieder als Partner und Berater der werbungtreibenden Unternehmen zu repräsentieren und zu reflektieren. Mit ihren derzeit 22 Mitgliedern deckt die Organisation den Markt der Mediaagenturen fast zu 100 Prozent ab (Basis: RECMA). Die OMG vertritt die Interessen der Mediaagenturen bei marktübergreifenden Themen wie der Evolution der Medienlandschaft und -nutzung sowie im Rahmen der Gremienarbeit zur Erhebung von Medianutzung und deren Ausweisung.


Kontakt OWM:

Joachim Schütz
Tel: 030-20 61 68-27
info@owm.de

Stephanie Beer
Tel: 030-20 61 68-24
presse@owm.de

Kontakt OMG:

Klaus-Peter Schulz
Tel: 0172-91 20 668
kps@omg-mediaagenturen.de

Sonja Feldmeier
Tel: 0171-83 82 797
sonja.feldmeier@t-online.de

Doris Bartosch (OMG Geschäftsstelle)
Tel: 069-68 09 97 42
Fax: 069-68 09 97 41
doris.bartosch@omg-mediaagenturen.de

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Pressemitteilungen Tue, 30 Oct 2018 15:02:17 +0100
OWM: Werbungtreibende fordern die Gesundung des digitalen Ökosystems und stärkeren Fokus auf Nutzerinteressen https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1717&cHash=3de6b5eaf026d8fbcfe13e8b63c477e0 Auch 2018 legt die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) pünktlich zur dmexco wieder... Auch 2018 legt die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) pünktlich zur dmexco wieder den Finger in die Wunde und benennt die aus Sicht der werbenden Unternehmen zentralen Problemfelder digitaler Werbung. Die drei wesentlichen Forderungen an die Marktpartner lauten:
  • Ein gesundes digitales Ökosystem mit mehr Verantwortungsbewusstsein, mehr Weitblick und dem Nutzer im Mittelpunkt
  •  Verlässlicher Datenschutz mit Augenmaß
  • Professionellere Erfolgsmessung im Digitalmarketing
Transparenz und fairer Wettbewerb sind wesentliche Voraussetzungen für ein gesundes digitales Ökosystem. Doch in der digitalen Wertschöpfungskette existiert immer noch eine Vielzahl an Systemkrankheiten. Wir brauchen eine deutlich stärkere Konzentration auf Nutzerinteressen, mehr Verantwortung der Marktpartner für ihr Angebot, klare Definitionen als Basis für akzeptierte Marktstandards, unabhängige Zertifizierungen sowie einen fairen Wettbewerb“, betont OWM-Geschäftsführer Joachim Schütz und ergänzt: „Die Menschen und das Respektieren ihrer Interessen sind der Schlüssel zum Erfolg für alle Marktpartner und müssen endlich wieder in den Mittelpunkt digitaler Kommunikation gerückt werden. Nur so wird gesundes Marktwachstum möglich.“ In Richtung Politik fordert die OWM-Vorsitzende Tina Beuchler: „Wir benötigen dringend einen ausgewogenen Datenschutz, der die Interessen von Verbrauchern und Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigt. Der aktuelle Entwurf zur ePrivacy-Verordnung belastet die europäische Digitalwirtschaft über alle Maßen und macht sie zum Verlierer im globalen Wettbewerb. Es ist höchste Zeit, dass die Politik das Ruder herumreißt.“ Tina Beuchler zur Erfolgsmessung im Digitalmarketing: „Neutrale, lückenlose Nachweise und überprüfbare Qualität sind wesentliche Grundlage kosteneffizienter Marketingsteuerung und eine klare Bringschuld der Marktpartner.“ Die Forderungen im Einzelnen: 1.      Für ein gesundes digitales Ökosystem: mehr Verantwortung, mehr Weitblick, den Nutzer in den Mittelpunkt! Der Nutzer ist der Schlüssel zum Erfolg für alle Marktpartner. Er muss an jedem Punkt der Wertschöpfungskette deutlich stärker als bisher in den Mittelpunkt digitaler Kommunikation gestellt werden, denn ein positives Nutzererlebnis ist wesentliche Voraussetzung für die langfristige Akzeptanz von Onlinewerbung. Alle Marktakteure müssen konsequent mehr Verantwortung für ihr Angebot übernehmen. Die Inventaranbieter sind aufgefordert, mit allen Mitteln konsequent gegen Ad Fraud vorzugehen. Werbliche Umfelder mit User-generated Content müssen frei von Fake News und extremistischen, diskriminierenden sowie rechtsverletzenden Inhalten sein. Reichweiten, die nicht der Legal Safety entsprechen, sind aus der Vermarktung auszuschließen. Es fehlen vielfach eindeutige Definitionen, um den Weg für marktweit akzeptierte Standards frei zu machen und so Interpretationsspielräume auszuräumen sowie Intransparenz zu überwinden. Die von Werbetreibenden dringend benötigte Transparenz und Sicherheit in der Zusammenarbeit mit ihren Marktpartnern kann mittels der Zertifizierung digitaler Technologien und Prozesse durch eine unabhängige Organisation, zum Beispiel durch ein deutsches Pendant zum US-amerikanischen Media Rating Council, erreicht werden. Diese muss aus einer gemeinsamen Anstrengung aller Player heraus geschaffen und getragen werden. Praktiken, die den fairen Wettbewerb einschränken und einzelne Marktpartner damit in die Rolle von Gatekeepern bringen, lehnt die OWM ab. Dies gilt für Adblocking in Verbindung mit Whitelisting-Geschäftsmodellen, das Vorinstallieren von Adblockern durch Browseranbieter sowie Limitierungen seitens Plattformen und Technologieanbieter, wie der Zwang zum Einsatz eines bestimmten Adservers. 2.      Verlässlicher Datenschutz mit Augenmaß! Die OWM begrüßt die Ziele der EU-Datenschutzreform und spricht sich für verlässlichen Datenschutz mit Augenmaß aus. Unscharfe Formulierungen in der Datenschutz-Grundverordnung haben jedoch zu unterschiedlichen Interpretationen und damit zu branchenweiter Unsicherheit geführt. Inventaranbieter setzen entweder auf „legitimes Interesse“ und verzichten auf das Einholen der Einwilligung zur Datenverarbeitung oder sie generieren diese per Opt-in. Für Werbungtreibende schafft diese Uneinheitlichkeit rechtliche Unsicherheit. Der Markt muss sich auf eine branchenweit einheitliche Einwilligungsinterpretation verständigen. Dabei muss das Nutzerinteresse im Mittelpunkt stehen. Inventaranbieter, die mit Opt-in arbeiten, sind aufgefordert zu überprüfen, ob ihre Vorgehensweise tatsächlich den Nutzerinteressen entspricht. Auf Basis dieser Erkenntnisse muss ein einheitliches Markverständnis festgelegt werden. Die aktuell in Abstimmung befindliche ePrivacy-Verordnung droht, die Online-Werbemöglichkeiten deutlich zu beschränken und damit die Angebotsvielfalt im Markt drastisch zu reduzieren. Sie bedroht viele digitale Geschäftsmodelle in ihrer Existenz. Die OWM sieht daher erheblichen Anpassungsbedarf:
  • Die Einwilligung in die Datenverarbeitung muss einheitlich gestaltet werden und darf nicht über das in der DSGVO geforderte Maß hinausgehen.
  • Die vorgesehene technische Regulierung via Browser muss gestrichen werden. Sie bevormundet den Nutzer und ist aus Sicht der Wirtschaft nicht praxistauglich.
  • Medien  und  Online-Dienste dürfen  nicht,  wie  es  das  geplante Kopplungsverbot  vorsieht,  dazu  verpflichtet  werden,  ihre  Inhalte  und  Services entgeltlos  zu  erbringen,  wenn  Nutzer  die  Einwilligung  in  die  hierzu  erforderliche  Datenverarbeitung  nicht  erteilen.
3.      Professionellere Erfolgsmessung im Digitalmarketing! Erfolgreiches Targeting braucht überprüfbare Datenqualität: Durch die Zunahme datengetriebener Ansätze in der Marketingkommunikation und besonders im Programmatic Advertising spielen Daten und ihre Qualität eine immer größere Rolle. Eine hohe Datenqualität ist Grundlage für wirksames Erreichen von Zielgruppen. Doch für eine systematische Qualitätsprüfung bei Mediaplanung und -einkauf fehlen standardisierte Kriterien zur Überprüfung von Datensätzen. Bei der Kampagnenevaluierung fehlen Möglichkeiten für eine umfassende Audience Verification. Die Wirksamkeit ihrer Zielgruppenerreichung ist für Werbungtreibende daher kaum prüfbar und schwer nachweisbar.
  • Zur Überprüfung von Datensätzen müssen standardisierte Qualitätskriterien entwickelt werden. Datenprovider, Vermarkter und Media Buying-Plattformen müssen die Qualität ihrer Datensätze ausweisen.
  • Neutrale Audience-Verifizierungen durch unabhängige Dritte müssen überall umfassend durchführbar sein.
Kompatible Technologien für die Kampagnenoptimierung: Lückenlose Kampagnensteuerung und neutrale Kampagnenmessung sind Grundlage für die Bewertung der eingesetzten Mediabudgets. Viele technologische Lösungen der Kampagnensteuerung und -messung sind jedoch nicht miteinander kompatibel und Kommunikationskampagnen damit weder kanalübergreifend ausspielbar noch verifizierbar. Die so entstandenen Insellösungen verhindern die ganzheitliche Optimierung.
  • Kampagnensteuerung und -messung muss über alle Endgeräte, Formate und Buchungsformen hinweg möglich sein. Programmatische Reichweiten müssen vollumfänglich und bei jedem Format verifizierbar sein. Das gilt ausnahmslos auch für Bewegtbild und Mobile.
  • Technologische Inkompatibilitäten müssen überwunden werden, um eine reibungslose Kampagnenumsetzung sicherzustellen.
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Pressemitteilungen News Thu, 06 Sep 2018 08:18:40 +0200
Qualitätsinitiative Werbewirkungsforschung präsentiert Guidelines zur mediengerechten und gattungsneutralen Abbildung von Kampagnenkontakten https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1709&cHash=180b725162f94d7c1e5b9430289e2573 Berlin 16. Juli 2018. Bei der medienübergreifenden Bewertung von Werbekampagnen unter... Berlin 16. Juli 2018. Bei der medienübergreifenden Bewertung von Werbekampagnen unter Wirkungsaspekten kommt der Abbildung von Kontakten eine zentrale Rolle zu. Mit ihr steht und fällt die Aussagefähigkeit von Studienergebnissen. Die besondere Herausforderung für die Forschung besteht darin, den jeweiligen Medien in der Erhebung gerecht zu werden, ohne die Neutralität im Gattungsvergleich zu gefährden. Um diesen Spagat erfolgreich zu meistern, hat die Qualitätsinitiative Werbewirkungsforschung Guidelines für die Abbildung von Kampagnenkontakten erarbeitet. Die Guidelines sollen Werbetreibenden, Medien und Agenturen praxisnahe Hilfestellungen für die mediengerechte und gleichzeitig gattungsneutrale Abbildung von Kampagnenkontakten bieten, um die Qualität von Werbewirkungsstudien und insbesondere ihre Aussagefähigkeit und Belastbarkeit zu verbessern. Mit der Veröffentlichung der Guidelines erreicht die gattungsübergreifende Initiative des Marktes für mehr Transparenz und Qualität in der Werbewirkungsforschung nach dem 2017 erfolgreich im Markt eingeführten Studiensteckbrief nun ihren zweiten wichtigen Meilenstein. Die Guidelines sind ab sofort auf der Website der Initiative unter www.werbewirkung-forschung.de/guidelines abrufbar. Aus Sicht der Initiatoren kann es für die Abbildung von Kontakten keine einzig und allein gültige Lösung geben. Vielmehr sind je nach Aufgabenstellung und Zielsetzung der Studien unterschiedliche Vorgehensweisen möglich. Die Guidelines bieten für jede Gattung individuelle Möglichkeiten, sich dem Thema forschungspraktisch zu nähern und enthalten konkrete Vorschläge, wie ein Fair Play der Gattungen sichergestellt werden kann. Die Guidelines zeigen aber auch Grenzen beispielsweise in der technischen Messung auf, die noch überwunden werden müssen. Die Mitglieder der Initiative setzen darauf, dass sich die zur Verfügung gestellten Guidelines, wie es bereits beim Studiensteckbrief gelungen ist, schnell bei möglichst vielen Studien durchsetzen und eine weite Verbreitung im Markt finden. Julia Scheel, Sprecherin der Geschäftsführung der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK): „Werbewirkungsforschung, die eine Vergleichbarkeit zwischen den Mediengattungen ermöglicht und gleichzeitig deren unterschiedliche Funktionsweisen berücksichtigt, ist hochkomplex. Die Guidelines sorgen für Transparenz und Orientierung. Sie liefern erstmals einen einheitlichen Rahmen für die konkrete Realisierung von Werbewirkungsforschung und können Impulsgeber sein für die Entwicklung von innovativen und auch intermedialen Forschungs- und Analyseansätzen.“ Rasmus Giese, Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.: „Die Vereinheitlichung der Werbewirkungsforschung verschiedener Mediengattungen ist eine Herausforderung, der wir uns nur im Kollektiv stellen konnten – hier müssen alle an einem Strang ziehen. Das ist uns gelungen: Mit den nun veröffentlichen Guidelines fördern wir die Transparenz des Marktes. Wir setzen uns im Sinne der gesamten Werbebranche dafür ein, auch die Hürden in der technischen Messung zu überwinden. Auf diesem Weg sind wir einen wichtigen Schritt vorangekommen.“ Im nächsten Schritt wird sich die Initiative dem in der Werbewirkungsforschung sehr wichtigen Thema Modelling zuwenden. Mathematisch-statistische Analysen insbesondere in Form ökonometrischer Modelle, die ein Vielzahl von Einflussfaktoren berücksichtigen und in ihrem Zusammenspiel analysieren, nehmen einen festen Platz bei der Analyse und Bewertung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen ein. Ein gemeinsam entwickelter Modelling-Steckbrief sowie Guidelines werden im vierten Quartal 2018 veröffentlicht und sollen dem Markt weitere Orientierung bieten. Über die Qualitätsinitiative Werbewirkungsforschung Die Qualitätsinitiative Werbewirkungsforschung ist eine gattungsübergreifende, paritätisch operierende Initiative nahezu des gesamten Marktes, die sich für mehr Transparenz und Qualität in der Werbewirkungsforschung stark macht. Entstanden aus dem Projekt gattungsübergreifende Werbewirkungsplattform der Organisation der Mediaagenturen (OMG) und der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), wird die Initiative heute von den sieben Gattungen Audio (Audioeffekt), Außenwerbung (Fachverband Außenwerbung - FAW), Online (Bundesverband Digitale Wirtschaft – BVDW, Google, Facebook), Kino (FDW Werbung im Kino), Zeitungen (Zeitungsmarktforschung Gesellschaft der deutschen Zeitungen – ZMG), TV (Screenforce Gattungsmarketing) und Zeitschriften (Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung - GIK) vertreten und ist für weitere Teilnehmer offen. Das Projektmanagement der Initiative liegt bei der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma).]]> Pressemitteilungen Mon, 16 Jul 2018 10:39:05 +0200 OWM bekräftigt Kritik an der Entwicklung im werbefinanzierten TV-Markt https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1697&cHash=7e9aaf1b994547b2adb5b1ba0fd2bb71 Am 20. und 21. Juni trifft sich auf den Screenforce Days das Who is Who der TV-Vermarktung. Während... Uwe Storch, stellvertretender OWM-Vorsitzender: „Nach wie vor sind die Nettoreichweiten des werbefinanzierten Privatfernsehens im Sinkflug, die Werbeblöcke verlieren kontinuierlich an Leistung. Die Zuverlässigkeit von TV als wichtigstes Reichweitenmedium nimmt immer weiter ab, während die Kosten für die werbenden Unternehmen deutlich steigen. Damit sinken Effektivität sowie Effizienz der für Werbetreibende nach wie vor sehr wichtige Gattung TV. Wir erwarten von den TV-Anbietern, dass sie sich mit aller Kraft den Herausforderungen stellen und zukunftsorientierte Lösungen zu liefern.“ Die Kritikpunkte und Forderungen der OWM im Einzelnen: 1.           Planbarkeit und Verlässlichkeit von TV leidet In der Vergangenheit war die Berechenbarkeit bei der Aussteuerung des Werbedrucks verlässlich hoch. Das ist heute kaum mehr gegeben. Gravierende Schwankungen in der Performance belegter Umfelder sorgen für unbefriedigende Planergebnisse. Der nötige Leistungsausgleich im Kampagnenzeitraum bleibt häufig aus und gefährdet damit zunehmend den gesamten Erfolg einer Kampagne.   Die OWM fordert die Fernsehanbieter auf, für mehr Planungssicherheit zu sorgen und innerhalb des jeweiligen Kampagnenzeitraums den Ausgleich von Leistungsdefiziten zu gewährleisten. 2.           Hyperinflationierung und Reichweitenverluste stoppen Unstete und schwache Reichweitenentwicklungen sowie Verluste bei den Kampagnen-Nettoreichweiten in vielen Zielgruppen erfordern immer höhere Investitionssummen. Das Preis-Leistungsverhältnis entwickelt sich zu Ungunsten der Werbetreibenden und der ROI sinkt zwangsläufig. Damit nicht genug: Mit der von der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung in Deutschland komplett abgekoppelten Hyperinflationierung der Brutto-Spotpreise verspielt das lineare Fernsehen seinen zentralen USP in Sachen Investitionssicherheit gegenüber anderen Playern im Werbemarkt. Die OWM fordert ein Ende der Hyperinflationierung bei den Brutto-Spotpreisen und eine angemessene Preis-Leistungsentwicklung. 3.           Privat-TV muss um seine Zuschauer kämpfen Reichweitenverluste an Streaming-Anbieter und digitale Player liegen auch in der Verantwortung der werbefinanzierten TV-Anbieter. Beispiele aus der klassischen Senderlandschaft zeigen, wie erfolgreich sich Angebote in einem immer kleinteiligeren Umfeld behaupten und sogar wachsen können, wenn sie sich auf ihren Markenkern konzentrieren, in die Programme investieren und innovativ sind. Die OWM fordert die werbefinanzierten Privatsender auf, ihr Engagement zur Bekämpfung des Reichweitenverlustes durch nachhaltige Markenpositionierung und die Stärkung ihres Programmangebots im Wettbewerb zu erhöhen. 4.           Anachronistische Leistungsmessung Im digitalen Zeitalter ist die TV-Planung mit durchschnittlichen Spotreichweiten im Block nicht mehr zeitgemäß. Spätestens mit der Einführung von Adressable TV können Spotreichweiten einer Kampagne nicht mehr mit der in der klassischen TV-Welt üblichen Praxis der Blockreichweiten abgerechnet werden. Werbetreibende brauchen eine konsistente Leistungsbewertung auf Spotbasis über alle Bewegtbildformate und -kanäle hinweg. Die OWM fordert eine Abrechnungsmöglichkeit von Kampagnen auf Einzelspotbasis. 5.           Online-Videoinventare messbar machen TV-Formate werden zur Erzielung der gewünschten Reichweite zunehmend online wiederverwertet bzw. verlängert. Die Messbarkeit dieser Angebote ist bisher stark eingeschränkt oder nur über ungeeignete Schnittstellen und mit Qualitätsverlusten mittels VPAID möglich. Mit der Entwicklung des Messkripts VAST 4.0 sind nun sauberere und verlässlichere Messungen möglich. Die OWM fordert umfangreiche Messmöglichkeiten von Online-Videoinventaren auf allen Endgeräten. Neben Sichtbarkeitsmessungen müssen Brand Safety-Maßnahmen und Fraud Detection, aber auch Audience Verification bei Online-Bewegtbild umgehend ermöglicht werden. 6.           Addressable TV: Standardisierung und 3rd Party-Messung Addressable TV ermöglicht die werbliche Nutzung eines linearen Kanals mit nahezu allen digitalen Möglichkeiten. Bislang fehlen jedoch harmonisierte Systeme, mit denen die Werbemittel über ein System an alle TV-Kanäle ausspielt werden können. So entstehen trotz des einheitlichen HbbTV-Übertragungsstandards „Walled Gardens“. Auch kampagnenübergreifende Trackings, Messungen zu Verweildauer und Interaktionsraten sind vermarkterübergreifend und damit vergleichbar nicht möglich. Transparenz und Messbarkeit sind aber maßgeblich, um Bewertungen vornehmen sowie den Beitrag des Kanals im Mediamix besser verorten zu können. Die OWM fordert die Vermarkter auf, einen Standard für die Ausspielung der Werbemittel zu schaffen und eine vermarkterübergreifende Verifizierung durch Drittanbieter zu ermöglichen. 7.           AGF muss endlich ihre Hausaufgaben lösen Gravierende Pannen von beauftragten Dienstleistern, ungenügende Qualitätssicherung, Zuordnungsfehler sowie die zu niedrigen Fallzahlen im AGF-Panel schwächen das Ansehen der AGF. Die zunehmende Fragmentierung des Bewegtbildmarktes kann mit der seit über 20 Jahren unveränderten Panelmasse nicht mehr ausreichend abgebildet werden. Die AGF muss die Aufstockung ihres Panels deutlich stärker vorantreiben. Die Integration nonlinearer Bewegtbildangebote erfolgt zu langsam und muss dringend auch mit anderen Marktinitiativen (AGOF) harmonisiert werden. Die großen Vermarkter als Gesellschafter von AGF sowie AGOF sind aufgefordert, für eine Harmonisierung in Video Streaming-Messung zu sorgen. Die OWM fordert den raschen Ausbau des AGF-Reichweitenmodells, um qualitativ wie quantitativ den Bewegtbildmarkt in seiner gesamten Breite und Tiefe adäquat abbilden zu können. Darüber hinaus fordert die OWM eine Harmonisierung der Video Streaming-Messung im Markt.]]> Pressemitteilungen Mon, 18 Jun 2018 08:41:55 +0200 14 führende Wirtschaftsverbände fordern die Politik auf, die eprivacy-Verordnung zu überprüfen https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1692&cHash=9d7bd90c1a5be3701b43d8170aba8bca Am 8. Juni 2018 sollen im Rat „Verkehr, Telekommunikation und Energie“ der EU Festlegungen... Am 8. Juni 2018 sollen im Rat „Verkehr, Telekommunikation und Energie“ der EU Festlegungen hinsichtlich der Positionierung der Mitgliedsstaaten zum aktuellen Entwurf einer neuen ePrivacy-Verordnung (ePV) getroffen werden.

14 führende Industrie- und Wirtschaftsverbände darunter Markenverband und OWM haben die deutsche Politik mit einem gemeinsamen Schreiben aufgefordert, sich im Rahmen der laufenden Verhandlungen für eine modernisierte ePrivacy-Verordnung für eine ausbalancierte, wettbewerbs- und innovationsgerechte sowie praxistaugliche Regulierung einzusetzen.

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News Mon, 04 Jun 2018 15:14:17 +0200
OWM trauert um Uwe Becker https://www.owm.de/index.php?id=91&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1689&cHash=4b8a136ff18c8abcc2f542cb34f064c7 Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden... Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden Uwe Becker. Uwe Becker gehörte über viele Jahre dem Vorstand der OWM an und war von 2007 bis 2013 dessen Vorsitzender.

 

Nicht nur in dieser Funktion, sondern während seines gesamten Berufslebens hat Uwe Becker die Medialandschaft in Deutschland maßgeblich geprägt. Dabei setzte er sich immer für eine transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Marktpartner ein. Was Uwe Becker aber vor allem auszeichnete, war seine Persönlichkeit. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Belange seiner Kollegen und Geschäftspartner. Man konnte sich auf ihn verlassen und sein Wort galt.

 

Uwe Becker ist vor wenigen Tagen plötzlich und unerwartet verstorben. Wir trauern um einen wertvollen Menschen und unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden.

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Pressemitteilungen Mon, 04 Jun 2018 09:46:09 +0200